Das vor ca. 10 Jahren ins Leben gerufene Projekt LiMux soll beerdigt werden. Das wird die Stadt München Millionen kosten.
„Viele Millionen verlorene Kosten des Linux-Projekts, Millionen an Lizenz- und Umstellungskosten sowie die Verschwendung von Zeit und Ressourcen durch die Konzentration auf ein nicht zeitgemäßes Rollback werden die Konsequenz sein“ so die Grüne Fraktion.
Sparpotenziale, wie 11 Millionen Euro die bereits bis 2013 gemacht wurden, wären dahin. Die Investition von 14 Millionen Euro für den Wechsel auf LiMux wären umsonst ausgegeben. Der Austausch von nicht mehr windowskompatiblen PCs würde 15 Millionen Euro kosten.
In einer Zeit, wo immer mehr webbasierte Vorgänge von der Stadt bearbeitet werden sind „klassische“ Betriebssysteme eher ein Hindernis. Zu beachten sind dienstlich eingesetzte Tablets, Smartphones und Laptops. Hier gibt es ein Gemisch aus Betriebssystemen. Windows spielt bei Smartphones und Tablets keine dominierende Rolle. Hier sind Android und IOS mit über 90% bestimmend.